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Persönliches
Driss, der sein muss
Die Triumph Bonneville T100 gehört zu den Motorrädern, die man nicht einfach nur fährt – man erlebt sie. In diesem Artikel nehme ich dich mit auf eine ganz persönliche Fahrt: kein klassischer Motorradtest, kein Vergleich – sondern ehrliche Eindrücke direkt vom Bike.

Die erste Überraschung: Gewicht. Mit rund 230 Kilogramm gehört die Triumph Bonneville T100 definitiv nicht zu den Leichtgewichten. Beim Rangieren merkt man das sofort – Respekt ist angesagt.
Aber sobald der Motor läuft, passiert etwas Interessantes: Das Gewicht tritt in den Hintergrund und der Charakter des Bikes übernimmt.

Der 900ccm-Zweizylinder liefert:
Was auf dem Papier unspektakulär klingt, fühlt sich auf der Straße richtig gut an. Der Motor der Triumph Bonneville T100 ist kein hochdrehendes Aggregat – und genau das ist der Punkt. Statt kreischender Drehzahlen gibt’s:
👉 Perfekt für alle, die lieber Drehmoment statt Drehzahlorgien mögen.
Triumph Bonneville
Eine Hommage an die Bonneville Salt Flats und Geschwindigkeitsrekorde aus den 50ern

Die Technik ist bewusst klassisch gehalten:
Und trotzdem: 👉 Das Fahrverhalten ist stabil, gutmütig und absolut alltagstauglich.
Natürlich ist die Bonneville T100 kein Racer – will sie aber auch gar nicht sein. Sie fühlt sich am wohlsten beim entspannten Cruisen über Landstraßen. Ein kleiner Wermutstropfen: Bei stärkerer Schräglage kann es passieren, dass die Fußspitzen früh Bodenkontakt bekommen.
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Hier zeigt sich das Gewicht wieder deutlich: Das Rangieren geht spürbar schwer, der Wendekreis ist eher groß und das Handling im Stand: nichts für Anfänger ohne Respekt. Während der Fahrt hingegen wirkt sie deutlich leichter – ein typischer Effekt bei Motorrädern dieser Klasse.
Hier spielt die Triumph ihre größte Stärke aus: viel Metall statt Plastik, hochwertige Lackierung (inkl. Perlmutt-Effekt), klassische Rundinstrumente und stilvolle Chromdetails. Die Optik trifft genau den Nerv von Fans klassischer Motorräder. Kurz gesagt: Die Bonneville T100 sieht genauso gut aus, wie sie sich anhört.
Die Bonneville T100 bleibt ihrer Linie treu: ABS, keine überladene Elektronik und eine klassische Bedienung. Weniger Technik, mehr Motorrad.
Mit 65 PS ist die Triumph Bonneville T100 keine Rakete – aber: sie beschleunigt kraftvoll und gleichmäßig, der Sound verstärkt das Gefühl deutlich - ideal für entspannte, genussvolle Fahrten. Das Fahrerlebnis entsteht nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch Charakter.

Die Triumph Bonneville T100 ist kein Allround-Bike für alles – und genau deshalb so besonders.
Perfekt für: Fans klassischer Motorräder, Liebhaber von Sound & Charakter, entspannte Tagestouren.
Weniger ideal für: lange Highspeed-Reisen, sportliches Fahren, Einsteiger ohne Rangiererfahrung
👉 Als Zweitmotorrad ist sie nahezu perfekt.
👉 Als einziges Bike? Kommt auf deine Prioritäten an.
Der Look, der Sound und das Fahrgefühl haben mich definitiv abgeholt. Die Triumph Bonneville T100 trifft genau diesen nostalgischen Nerv – ohne alt zu wirken.
Aber ganz ehrlich: Für lange Touren würde ich persönlich noch ein zweites, komfortableres Motorrad wollen.
Deine Meinung zählt! Was sagst du zur Bonneville T100?
Easy zu handeln oder Rangier-Endgegner? Traum-Bike oder eher Zweitmaschine? Schreib’s einfach in die Kommentare des Videos – ich bin gespannt auf deine Sicht! 😄
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